Neuer Erlass ermöglicht Bewohnenden des Seniorenzentrums St. Martin wieder Besuche

Neuer Erlass ermöglicht Bewohnenden des Seniorenzentrums St. Martin wieder Besuche

Durch den neuen Erlass zur Besucherregelung dürfen Bewohnende des Seniorenzentrums St. Martin ab dem 1. Juli 2020 wieder Besuch empfangen. Die Zusammenkünfte können außerhalb der Einrichtung oder im Bewohnerzimmer stattfinden, müssen aber bestimmten Regeln folgen.

Für Besuche innerhalb der Einrichtung gelten Besuchszeiten von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Pro Tag darf jeder Bewohnende höchstens zwei Mal Besuch erhalten. Im Zimmer dürfen sich zwei Personen treffen, außerhalb der Einrichtung dürfen es bis zu vier Personen sein.

Wird eine Person zu einem Besuch abgeholt, dürfen zwischen dem Verlassen der Einrichtung und der Rückkehr ins eigene Zimmer maximal 6 Stunden vergehen. Sollte diese Zeit überschritten werden, sind wir verpflichtet, die entsprechende Person aus Gründen des Infektionsschutzes zu isolieren.

Alle Besuche der Einrichtung erfolgen nach gleichen Richtlinien.

BETRETEN DER EINRICHTUNG

Als Besucher betreten Sie das Seniorenzentrum bitte ausschließlich durch den Haupteingang. Dabei tragen Sie einen eigenen Mund-Nasen-Schutz. Dieser ist selbst mitzubringen und draußen vor der Eingangstür aufzusetzen.

ANMELDUNG

Alle Besucher müssen sich im Empfangsbereich die Hände desinfizieren. Alle geltenden Hygieneanweisungen haben wir dort noch einmal für Sie veranschaulicht. Auch Händedesinfektionsmittel steht bereit.

Auch wird hier von jedem Besucher und jeder Besucherin ein „Screening Bogen für Besucher“ vollständig ausgefüllt und unterschrieben. Danach wird Ihnen die Temperatur gemessen.

Sollte ein Besucher ein Symptom mit Ja ankreuzen bzw. hat er erhöhte Temperatur (ab 37,6 Grad), kann der Besuchstermin nicht stattfinden.

Zum Schutz aller Bewohnenden und Mitarbeitenden sowie anderer Besucher bitten wir Sie ausdrücklich, sehr verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen und nur zu einem Besuch zu kommen, wenn Sie sich rundum gesund und fit fühlen.

Sollten Sie gleichzeitig mit anderen Besuchern eintreffen, halten Sie bitte ausreichend Mindestabstand.

WEG ZUM BEWOHNERZIMMER

Kann der Besuch stattfinden, gehen Besucher auf direktem und kürzestem Wege in das Zimmer des Bewohnenden. Es ist nicht erlaubt, dass die Bewohnenden mit den Besuchern über die Wohnbereiche spazieren gehen oder anderweitig im Haus verweilen. Die Cafeteria bleibt weiterhin geschlossen, Innenhöfe dürfen nicht betreten werden. Lediglich der Gang zum Aufzug oder durchs Treppenhaus mit den Bewohnenden ist erlaubt. Den Fahrstuhl nutzen Sie bitte nur mit maximal 4 Personen, die zu einem Haushalt gehören.

Gerne können Sie das Rondell auf dem Vorplatz der Einrichtung zu Besuchszwecken nutzen. Andere Außenanlagen wie Innenhöfe sind für Besucher gesperrt.

MUND-NASEN-SCHUTZ

Die Besucher haben in der gesamten Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Grundsätzlich ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Tragen Besucher und Bewohnender eine Mund-Nase-Bedeckung, und erfolgt vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnenden eine gründliche Handdesinfektion kann der Mindestabstand ausnahmsweise unterschritten werden. Auch körperliche Berührungen sind dann zulässig.

ABSCHLUSS DES BESUCHS

Der Besucher verlässt die Einrichtung auf direktem Wege durch den Ausgang im Erdgeschoss.

Mitarbeitende des Hauses werden dann sämtliche Kontaktflächen reinigen.

WICHTIG

Bitte beachten Sie alle Hygiene- und Verhaltensregeln und seien Sie vorsichtig und verantwortungsvoll. Nur so können wir den Schutz von Bewohnenden und Mitarbeitenden gewährleisten!

Seniorenzentrum St. Martin verstärkt Präventionsmaßnahmen

Auf Empfehlung und Rat der Gesundheitsbehörde der Stadt Essen hat das Seniorenzentrum St. Martin heute Maßnahmen der nächsten Sicherheitsstufe implementiert. 

Ab sofort bleiben Wohnbereiche geschlossen, Gruppenangebote werden weitestgehend reduziert und der Betrieb der Cafeteria ist ausgesetzt. Es gibt nur noch einen Ein- und Ausgang für die Mitarbeitenden mit entsprechenden hygienischen Maßnahmen.

„Wir können nicht oft genug sagen, dass der Schutz der uns anvertrauten Personen  für uns höchste Priorität hat und alles andere dem unterzuordnen ist.“, sagt Geschäftsführung Markus Kampling.

Das ist für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung, der wir uns jetzt stellen müssen.

Danke an unsere Mitarbeitenden, die auch unter diesen Bedingungen „den Laden am Laufen halten“!

Danke auch allen verständnisvollen Angehörigen, die uns oft auch mental sehr unterstützten.

Und vor allem Danke an unsere Bewohnenden, die alles sehr geduldig ertragen!!