Katholische Pflegehilfe Essen gründet neue Gesellschaft

Kirchturmsnahe Alltagsdienstleistungen“ als neues Angebot

Essen (cde): „Kirchturmnah“ soll das Angebot sein, das die neue „Katholische Pflegehilfe GmbH Alltagsdienstleistungen“ zukünftig bieten will.

So jedenfalls möchte der Geschäftsführer der Muttergesellschaft, Markus Kampling „eng mit den katholischen Gemeinden zusammen, verteilt übers ganze Stadtgebiet für unsere Patienten da sein“, betont Kampling.

Mit der neu gegründeten Gesellschaft möchte er auch Dienste anbieten, die nicht von Versicherungsträgern abgedeckt sind. „Wir wollen auf kurze Wegstrecken, die gleichen Bezugspersonen, wohnortnahe Betreuung achten, nah am Kirchturm eben“. Die (kostenpflichtigen) Dienstleistungen sollen umfassend sein, unabhängig, ob die Pflegebedürftigkeit offiziell bescheinigt ist oder nicht. „Denkbar ist fast alles, was das Leben zu Hause erleichtert, von der Hilfe im Haushalt, der Versorgung der Haustiere oder Fahrdienste, bis zur Unterstützung der Angehörigen“, sagt Astrid Kühn, die Geschäftsführerin der neuen Gesellschaft, die ihren Sitz auf der Haus-Berge-Straße in Essen-Bergeborbeck hat. Kühn möchte auf eine transparente Kostenauflistung vor der Vertragsunterzeichnung achten, damit klare Regelungen herrschen.

150 Pflegekräfte befassten sich mit ethischen Fragen

Katholische Pflegehilfe Essen „geht in die Tiefe“

Essen (cde) Das war ein seltener Anblick: Gleich 150 Pflegekräfte der Katholischen Pflegehilfe Essen hatten sich im großen Saal der Füstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele versammelt, um über ethische Fragen ihrer Arbeit zu diskutieren.

Dr. Stefan Dinges, Organisationsethiker aus Wien, war eigens angereist, um in mehreren Schritten mit den Mitarbeiterinnen, Leitungskräften, Aufsichtsräten und Gesellschaftern die „letzten Fragen“ im Pflegebereich zu diskutieren.

Dr. Dinges bezeichnete diesen „ersten Aufschlag“ als gelungen, weil „überraschend für die Menge der Teilnehmerinnen doch direkt bei der Diskussion in die Tiefe gegangen wurde“.

Katholische Pflegehilfe Essen setzt ab sofort auf Erdgasautos und Fahrräder

Essen (cde): Mit dem Erwerb des ersten Erdgasautos hat sich die Katholische Pflegehilfe Essen entschieden, in Zukunft erdgasbetriebene Fahrzeuge aus ökologischen und ökonomischen Gründen anzuschaffen.

Aufgrund der stark gestiegenen Kraftstoffpreise gegenüber Erdgas, stehen mit dem Erwerb dieser Fahrzeuge eingesparte Geldmittel zur Verfügung, die in die Versorgung von Patienten einfließen.

Auch der ökologische Aspekt treibt die Verantwortlichen der Katholischen Pflegehilfe dazu, ihre Fahrzeugflotte umzustellen „um somit einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten“, so Markus Kampling, der Geschäftsführer.

Auf Wunsch einiger Mitarbeiter/-innen werden derzeit einige Fahrräder angeschafft, um kurze Wegstrecken von einem zum anderen Patienten zurückzulegen. „Auch das ist ein Beitrag der Mitarbeiter/-innen, die Umwelt zu schonen und von Abgasen zu entlasten“, so Kampling.

Die blauen Flitzer: Jetzt auch auf 2 Rädern

Essen (cde): Daran, dass sie auf vier Rädern durch das Stadtgebiet Essen und darüber hinaus flitzen, hat sich schon jeder gewöhnt. Aber dass es nun nur noch zwei Räder sind, das ist ein Novum, für die Fahrer und das Stadtbild.

Wer soll das sein? Und warum nur noch mit zwei Rädern?

Um diese Fragen zu beantworten, lädt die Katholische Pflegehilfe Essen für Mittwoch, den 14.06.2006, 11.00 Uhr zu einem Pressetermin ein. Ort: Holtbecks Hof 7, Essen-Steele.

Zur Begründung schreibt die Katholischen Pflegehilfe Essen mGmbH: Die Mitarbeiter kommen seit Jahren in die Haushalte pflegebedürftiger Menschen und versorgen diese vor Ort. Ganz gleich ob waschen, spritzen, Verband wechseln Hauswirtschaft oder eine Begleitung zum Arzt oder in die Messe, ein breites Angebot besteht und wird von den Patienten rege genutzt. Flexible Mitarbeiter benötigen jedoch flexible Fortbewegungsmittel: Ein Auto ist bei dem dichten Verkehraufkommen, geringen Parkmöglichkeiten und Baustellendichte immer öfter ein Hindernis statt einer Hilfe. So ist die Idee entstanden, den Fuhrpark der Katholischen Pflegehilfe um 11 Piaggio-Motorroller, zu erweitern.