Katholische Pflegehilfe Essen ehrt langjährige Mitarbeiter/-innen

Achtzig Ehrungen auf einmal

Essen (cde) Wenn im ambulanten Pflegebereich fast jede(r) vierte Mitarbeiter/-in für langjährige Mitarbeit geehrt werden, ist das etwas Besonderes. Gibt die Pflegeversicherung doch auch erst seit 1995 als Pflichtversicherung, doch die Geschichte der Katholischen Pflegehilfe Essen (KPH Essen) ist ja auch viel älter. 1972 als Familienpflegegruppen in den Pfarreien gegründet, entwickelte sie sich mit der Einführung der Pflegeversicherung zu einem der großen Träger in Essen.

„Wer aber die Beanspruchungen in diesem Berufsfeld kennt, weiß, was es bedeutet, lange in diesem Arbeitsfeld zu bleiben“, so Markus Kampling, Geschäftsführer der KPH Essen. Und er hat dies zum Anlass genommen, um insgesamt 80 „langjährige Mitarbeiter/-innen“ 15. November 2010, zu ehren. Davon sind sieben Jubilare über 25 Jahre bei der KPH beschäftigt, 73 zehn Jahre und länger.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden sie im Saal der Fürstin-Franziska-Cristine-Stiftung, Essen-Steele, Paßstr. 2, geehrt.

Foto: Katholische Pflegehilfe

„Baustelle Kirche“ – Kabarett mit Ulrike Böhmer

Stiftung „füreinander leben“ lädt ein zur kritischen und humorvollen Auseinandersetzung mit der Kirche

Essen (cde): „Kirchenkabarettistin“ nennt sich Ulrike Böhmer, Erfahrung hat sich aus ihrer über zehnjährigen Tätigkeit als Gemeindereferentin genug gesammelt mit dem Alltag in der römisch-katholischen Kirche. Davon konnten nun auch auf humorvolle Weise rund 200 Zuschauer/-innen überzeugen. Als Erna Schabiewskie aus Dortmund, Gemeindemitglied, präsentierte sie die alltäglichen Wirrungen und Irrungen des menschlichen Miteinanders in einer Gemeinde, im Ruhrpott. „Eine Ruhrpott-Kabarettistin erster Klasse aussem katholischen Milieu“ titelte ein Gemeindeblatt.

kabarett1

Die Stiftung „füreinander leben“, die die Katholische Pflegehilfe (KPH) unterstützt, lud dazu am 12 November 2010 ein in den Saal der Fürstin-Franziska-Stiftung in Essen-Steele. Die Zuschauer waren restlos begeistert und dankten mit donnerndem Applaus.

Neues Angebot der Katholischen Pflegehilfe Essen bei der Senioren-Beratung

Wir besuchen Sie auch zu Hause

Essen (cde): „Ich bin ganz verzweifelt“ oder „Ich habe niemanden, den ich jetzt ansprechen könnte“, das sind gewöhnlich die ersten Sätze, wenn das Telefon klingelt.

So geht es nicht wenigen älteren Mitbürgern – mitten unter uns. Vielleicht haben sie schon wie Herr X seit Jahren die an Demenz erkrankte Frau liebevoll zu Hause gepflegt. Jetzt spielt aber die eigene Gesundheit nicht mehr mit. Nach einem Krankenhausaufenthalt soll die Frau nun in ein Pflegeheim. Die Formulare zum Heimeinzug liegen auf dem Tisch, es ist eine ganze Mappe voll. So vieles müsste geregelt werden, Herr X erinnert sich aber gar nicht mehr, wo er die Rentenbescheide und ähnliche Dokumente aufbewahrt. An die Kinder kann sich dieses Ehepaar nicht wenden, die waren ihnen nicht geschenkt.

Die Katholische Pflegehilfe Essen (KPH) hat seit kurzem eine mobile Seniorenberatung eingerichtet und mit Schwester Maria besetzt. Dies ist ein kostenloser mobiler Dienst, der älteren Mitbürgern die Gelegenheit bietet, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung ihre ganz persönliche Lage zu besprechen. Es geht darum, eine Brücke zu bauen zu einer Welt, in der es viele Möglichkeiten gibt und auch zu einem Netzwerk von Menschen, das in schwierigen Lebenslagen bereit ist, sich einzusetzen.

Sr. Maria ist jederzeit über die Geschäftsstelle der KPH telefonisch erreichbar, da diese Nummer 24 Stunden besetzt ist. Dies ist eine Erweiterung der Angebotspalette der KPH und bildet somit eine Schnittstelle zwischen den zu versorgenden Menschen sowie den versorgten Menschen, die auch immer wieder Beratung notwendig haben. Sie dient der Entlastung der Mitarbeiter vor Ort, da diese oft die notwendige Zeit einer ausführlichen Beratung nicht haben. Sollte der Andrang groß werden, wird die KPH dieses Angebot personell aufstocken, sagt der Geschäftsführer, Markus Kampling.

Gedenktafel an der Stätte der Juden-Deportation unter den Nazis

Katholische Pflegehilfe tut was gegen das Vergessen

Essen-Steele: Eine Gedenktafel, die an das Barackenlager Holbecks Hof in Essen-Steele erinnern soll, wurde Ende August aufgestellt und der Öffentlichkeit übergeben. Diese Tafel erinnert an das Barackenlager Holbecks Hof und ist gegenüber der Einfahrt zum Aronweg aufgestellt, dort stehen noch Reste dieser Holzgebäude. Von diesem Durchgangslager wurden 1942 viele Juden in die Vernichtungslager des Ostens gebracht.

Die Errichtung der Tafel geht zurück auf eine Initiative des Steeler Archiv e.V. und wurde unterstützt von der Bezirksvertretung Essen-Steele/Kray und der Katholischen Pflegehilfe Essen (KPH). Bezirksbürgermeister Klaus Stumpe sprach in seiner Rede davon, dass die schrecklichen Taten von damals nicht in Vergessenheit geraten dürfen und die zukünftige Generation eben solche Gedenkstätten bräuchten. Hermann Ruhrbruch, 1. Vorsitzender des Steeler Archiv e.V. erwähnte, dass diese Tafel ein wichtiger Anlaufpunkt sei, um die Steeler Geschichte erleben zu können.

Markus Kampling, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe Essen, brachte seine Freude zum Ausdruck, dass diese Gedenktafel auf dem Grundstück der KPH errichtet worden sei und versprach, die Pflege der Tafel dauerhaft zu übernehmen.

Katholische Pflegehilfe Essen startet mobile Seniorenberatung

Schwester Maria mit dem roten Flitzer

Essen (cde):< Seit Jahren ist die Katholische Pflegehilfe Essen (KPH) in der Seniorenberatung tätig. Schon vielen Hilfe suchenden Mitmenschen konnte so mit Rat und Tat zur Seite gestanden werden. Es wird Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen für Senioren angeboten. Das reicht, so der Geschäftsführer der KPH, Markus Kampling, von der Hilfe der Ämter über Kontaktherstellung zu Ärzten, Krankenhäuser, Seniorenheimen und Wohngemeinschaften. Es geht weiter bis hin zur Vermittlung von Seelsorge, aber auch von Pflege- und Betreuungsleistungen.
“Aufgrund der enormen Nachfrage“ so Kampling, „haben wir uns nun entschlossen diesen wichtigen Bereich zu verstärken.

Ab sofort wird Schwester Maria Hohenadl in der Seniorenberatung tätig sein. Damit dies effizient und schnell geht, wurde ein knallroter Dienstwagen für sie angeschafft.“

So wird man künftig die Seniorenberatung der Katholischen Pflegehilfe an ganz verschiedenen Stellen in Essen sehen können

Katholische Pflegehilfe Essen gründet neue Gesellschaft

Kirchturmsnahe Alltagsdienstleistungen“ als neues Angebot

Essen (cde): „Kirchturmnah“ soll das Angebot sein, das die neue „Katholische Pflegehilfe GmbH Alltagsdienstleistungen“ zukünftig bieten will.

So jedenfalls möchte der Geschäftsführer der Muttergesellschaft, Markus Kampling „eng mit den katholischen Gemeinden zusammen, verteilt übers ganze Stadtgebiet für unsere Patienten da sein“, betont Kampling.

Mit der neu gegründeten Gesellschaft möchte er auch Dienste anbieten, die nicht von Versicherungsträgern abgedeckt sind. „Wir wollen auf kurze Wegstrecken, die gleichen Bezugspersonen, wohnortnahe Betreuung achten, nah am Kirchturm eben“. Die (kostenpflichtigen) Dienstleistungen sollen umfassend sein, unabhängig, ob die Pflegebedürftigkeit offiziell bescheinigt ist oder nicht. „Denkbar ist fast alles, was das Leben zu Hause erleichtert, von der Hilfe im Haushalt, der Versorgung der Haustiere oder Fahrdienste, bis zur Unterstützung der Angehörigen“, sagt Astrid Kühn, die Geschäftsführerin der neuen Gesellschaft, die ihren Sitz auf der Haus-Berge-Straße in Essen-Bergeborbeck hat. Kühn möchte auf eine transparente Kostenauflistung vor der Vertragsunterzeichnung achten, damit klare Regelungen herrschen.

150 Pflegekräfte befassten sich mit ethischen Fragen

Katholische Pflegehilfe Essen „geht in die Tiefe“

Essen (cde) Das war ein seltener Anblick: Gleich 150 Pflegekräfte der Katholischen Pflegehilfe Essen hatten sich im großen Saal der Füstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele versammelt, um über ethische Fragen ihrer Arbeit zu diskutieren.

Dr. Stefan Dinges, Organisationsethiker aus Wien, war eigens angereist, um in mehreren Schritten mit den Mitarbeiterinnen, Leitungskräften, Aufsichtsräten und Gesellschaftern die „letzten Fragen“ im Pflegebereich zu diskutieren.

Dr. Dinges bezeichnete diesen „ersten Aufschlag“ als gelungen, weil „überraschend für die Menge der Teilnehmerinnen doch direkt bei der Diskussion in die Tiefe gegangen wurde“.

Katholische Pflegehilfe Essen setzt ab sofort auf Erdgasautos und Fahrräder

Essen (cde): Mit dem Erwerb des ersten Erdgasautos hat sich die Katholische Pflegehilfe Essen entschieden, in Zukunft erdgasbetriebene Fahrzeuge aus ökologischen und ökonomischen Gründen anzuschaffen.

Aufgrund der stark gestiegenen Kraftstoffpreise gegenüber Erdgas, stehen mit dem Erwerb dieser Fahrzeuge eingesparte Geldmittel zur Verfügung, die in die Versorgung von Patienten einfließen.

Auch der ökologische Aspekt treibt die Verantwortlichen der Katholischen Pflegehilfe dazu, ihre Fahrzeugflotte umzustellen „um somit einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten“, so Markus Kampling, der Geschäftsführer.

Auf Wunsch einiger Mitarbeiter/-innen werden derzeit einige Fahrräder angeschafft, um kurze Wegstrecken von einem zum anderen Patienten zurückzulegen. „Auch das ist ein Beitrag der Mitarbeiter/-innen, die Umwelt zu schonen und von Abgasen zu entlasten“, so Kampling.

Die blauen Flitzer: Jetzt auch auf 2 Rädern

Essen (cde): Daran, dass sie auf vier Rädern durch das Stadtgebiet Essen und darüber hinaus flitzen, hat sich schon jeder gewöhnt. Aber dass es nun nur noch zwei Räder sind, das ist ein Novum, für die Fahrer und das Stadtbild.

Wer soll das sein? Und warum nur noch mit zwei Rädern?

Um diese Fragen zu beantworten, lädt die Katholische Pflegehilfe Essen für Mittwoch, den 14.06.2006, 11.00 Uhr zu einem Pressetermin ein. Ort: Holtbecks Hof 7, Essen-Steele.

Zur Begründung schreibt die Katholischen Pflegehilfe Essen mGmbH: Die Mitarbeiter kommen seit Jahren in die Haushalte pflegebedürftiger Menschen und versorgen diese vor Ort. Ganz gleich ob waschen, spritzen, Verband wechseln Hauswirtschaft oder eine Begleitung zum Arzt oder in die Messe, ein breites Angebot besteht und wird von den Patienten rege genutzt. Flexible Mitarbeiter benötigen jedoch flexible Fortbewegungsmittel: Ein Auto ist bei dem dichten Verkehraufkommen, geringen Parkmöglichkeiten und Baustellendichte immer öfter ein Hindernis statt einer Hilfe. So ist die Idee entstanden, den Fuhrpark der Katholischen Pflegehilfe um 11 Piaggio-Motorroller, zu erweitern.