Mit Kolleginnen und Kollegen beten und arbeiten für die Menschen Japans

Essen (cde): „Was können wir tun?“ fragten sich viele der über 400 Mitarbeiter/-innen der Katholischen Pflegehilfe Essen (KPH) angesichts der fürchterlichen Bilder der Katastrophe in Japan und der ungewissen und bedrohlichen Zukunft. „Beten und Arbeiten“, war die Antwort.

Gebetet und geschwiegen wird am Freitag, 18. März um 14.00 Uhr in der Kapelle des Seniorenzentrums St. Martin auf der Rüttenscheider Str. 277.
Pastor Gerd Belker, der geistliche Begleiter der KPH wird diese Viertelstunde zur Einkehr gestalten. Dazu sind – neben den Mitarbeiterinnen der Pflegehilfe – alle Menschen guten Willens herzlich eingeladen.

Darüber hinaus stellen die Mitarbeiter/-innen der Katholischen Pflegehilfe einen Teil ihrer Arbeitszeit zur Verfügung, als Spende für die notwendigen Hilfen in Japan. Das heißt, sie verzichten für eine bestimmte Anzahl von Mehr-Arbeitsstunden auf ihren Lohn, und der geht dann gesammelt als Spende an die Caritas. Die Geschäftsführung der KPH wird dies noch entsprechend aufstocken.

Die relativ kleine, aber agile Caritas in Japan bringt derzeit Freiwillige der katholischen Kirchengemeinden zusammen, die ihre Hilfe für die Versorgung der Erdbebenopfer angeboten haben. In Tokio sind Gebäude der Pfarrgemeinde für Pendler, die nach dem Beben die Stadt nicht verlassen konnten, als Notunterkunft umfunktioniert worden. Der Hilfseinsatz wird von der drohenden atomaren Verseuchung des Katastrophengebietes überschattet, die eine Entsendung von Hilfskräften derzeit nicht zulässt.

Caritas Japan rief zu einer landesweiten Kampagne der Solidarität auf. Spenden sollen den besonders Hilfsbedürftigen wie Alten, Kranken, Behinderten und Obdachlosen zugute kommen. Die Caritas Japan hat ein Katastrophenhelfer-Team bereitgestellt und plant insbesondere im langfristigen Wiederaufbau tätig zu werden.

Spenden mit Stichwort „Tsunami“ werden erbeten auf das
Konto 14 400 der Caritas im Bistum Essen,
BLZ 360 602 95 bei der Bank im Bistum Essen