Seniorenzentrum St. Martin arbeitet jetzt auch ambulant

Essen, 17.02.2020. Seit Jahren hat sich das Seniorenzentrum St. Martin in Essen-Rüttenscheid als kompetenter Anbieter der stationären Altenpflege etabliert. Nun hat die Einrichtung unter der Trägerschaft der Katholischen Pflegehilfe ein Gesamtversorgungskonzept implementiert. Damit bietet sie neben der stationären Versorgung im Hause auch einen ambulanten Dienst für den Stadtbezirk an.

Auf Basis eines Gesamtversorgungsvertrages und der Zulassung als zugelassene Einrichtung gemäß §72 SGB XI können Mitarbeitende des Seniorenzentrums damit auch außerhalb des Hauses in der Altenpflege aktiv werden. Das Angebot der ambulanten Versorgung im Quartier wird dabei getrennt von den Arbeitsabläufen innerhalb der Einrichtung organisiert und kann in einem definierten Radius um das Seniorenzentrum erfolgen.

„Mit der Implementierung eines Gesamtversorgungskonzeptes können wir einen wertvollen Beitrag leisten, um die Versorgungsdichte im Stadtteil zu erhöhen und Menschen versorgen, die außerhalb der Einrichtung unserer Pflege bedürfen“, erläutert Geschäftsführer Markus Kampling. Dabei kann das Angebot beispielsweise Maßnahmen der Grundpflege, Behandlungspflege, die Medikamentenversorgung oder niederschwellige Angebote zur Unterstützung des Lebensalltags umfassen.
„Durch die starke Verwurzelung im Stadtteil und die enge Verbindung zu örtlichen Akteuren verfügen wir über eine gute Übersicht in Bezug auf den bestehenden Versorgungsbedarf“, führt Markus Kampling weiter aus. „Nicht selten müssen wir wegen der optimalen Auslastung unseres Hauses Aufnahmeanfragen für unser Seniorenzentrum ablehnen. Hier können wir auf Basis des Gesamtversorgungsvertrags ansetzen und eine ambulante Versorgung sicherstellen.“

Neben den Vorteilen, die ein Gesamtversorgungsvertrag für die pflegebedürftigen Menschen im Stadtteil bietet, ergeben sich auch für die Einrichtung interessante Perspektiven. Insbesondere in Bezug auf die Mitarbeitendenbindung und die weitere Stärkung der Quartiersarbeit dürfen positive Effekte erwartet werden.

Während das Seniorenzentrum Mitarbeitenden vorrangig Teilzeitverträge anbietet, um mehr Köpfe für eine Mitarbeitenden- und Bewohnendenorientierte Personalplanung zu haben, erlaubt die Erweiterung des Portfolios, Teilzeitbeschäftigten die Aufstockung ihrer Stunden anzubieten.

Der für die Umsetzung des Gesamtversorgungskonzeptes notwendige Vertrag war zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten.