Essen, 07. Januar 2021

Spende, die Leben retten kann
Mitarbeitende der Katholischen Pflegehilfe richten ihre jährliche Cent -Spende an krebskranken Jungen

Essen, 07.01.2021. Jeden Monat spenden Mitarbeitende der Katholischen Pflegehilfe den Cent-Betrag ihres Verdienstes für einen guten Zweck. Im Jahr 2020 kamen so 3.054,00 Euro zusammen. Diese kamen kürzlich einem starken kleinen Mann zugute, der aufgrund eines Hirntumors behandelt werden muss.

Der ursprünglich aus Kasachstan kommende Junge befindet sich für die Behandlung eines Hirntumors in Deutschland. Der Junge ist mittlerweile drei Jahre alt und schon zum zweiten Mal aus medizinischen Gründen in Deutschland. Bereits im Jahr 2019 musste sich der Junge zahlreichen Operationen und einer anschließenden Bestrahlung unterziehen.

Im Herbst 2020 erhielt der Junge die erneute Krebsdiagnose. Ein neuer Tumorwachstum wurde in seinem Hirn festgestellt. Dank zahlreicher Spenden konnte er bereits im Winter 2020 zum wiederholten Mal operiert werden und benötigt nun eine erneute Bestrahlung im Wert von 84.000 Euro. Zahlreiche Privatleute, Organisationen und Unternehmen spendeten, um zu helfen.

„Wir freuen uns, die Cent-Spende aus dem Jahr 2020 an den kleinen Patienten richten zu können.“, sagt Markus Kampling, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Katholischen Pflegehilfe. „Als Unternehmen mit dem Schwerpunkt Altenhilfe, ermöglichen wir alten und pflegebedürftigen Menschen, das Leben in der häuslichen Umgebung möglichst lang verbringen zu können, bedenken jedoch auch die Kleinsten unserer Gesellschaft.“

Seit einigen Jahren wird das Konzept der Cent-Spende bei der Katholischen Pflegehilfe umgesetzt, um gemeinnützige Projekte oder aber auch Menschen in Not zu unterstützen. Der überwiegende Großteil der Mitarbeitenden beteiligt sich an der freiwilligen Aktion und lässt automatisch den Cent-Betrag vom jeweiligen Gehalt abziehen und auf ein gezielt eingerichtetes Konto überweisen.

Einmal im Jahr entscheiden wir dann, für welchen guten Zweck das Geld verwendet werden soll“, erläutert Markus Kampling. „Hier ist uns die Beteiligung unserer Mitarbeiterschaft eine Herzenssache. Schließlich ist die Spendenaktion nur dank unserer Mitarbeitenden möglich.“